Eingliederungsvereinbarung

Arbeitsvermittlung

Die Arbeitsvermittlung während des Hartz-4-Bezugs vollzieht sich in 4 Schritten, die wie folgt lauten:
– Profiling: Es handelt sich dabei um eine Bestandsaufnahme. Es werden die beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten ermittelt.
– Beratung: Hier wird die berufliche Wiedereingliederung gemeinsam mit dem Mitarbeiter des Jobcenters geplant.
– Eingliederungsvereinbarung:
– Arbeitssuche, Vermittlung oder Eingliederungsmaßnahme

Charakter der Eingliederungsvereinbarung

In der Eingliederungsvereinbarung werden gegenseitige Rechte und Pflichten verbindlich für Jobcenter und Hartz-4-Bezieher festgelegt. Es handelt sich um einen bindenden öffentlich-rechtlichen Vertrag, der normalerweise für die Dauer von jeweils 6 Monaten abgeschlossen wird.

Inhalt

Die Eingliederungsvereinbarung enthält regelmäßig folgende Punkte:
– die Eingliederungsleistungen des Jobcenters,
– die Arbeitsbemühungen des Hartz-4-Beziehers hinsichtlich Art, den Umfang und Nachweises (hierbei sind die Lage am Arbeitsmarkt, die Kenntnisse und Fähigkeiten des Hartz-4-Beziehers zu berücksichtigen),
– Bildungsmaßnahmen einschließlich Schadensersatzvereinbarung im Falle des grundlosen Abbruchs,
– Anträge auf sonstige Sozialleistungen.

Wesentlicher Bestandteil der Eingliederungsvereinbarung ist also, dass der Hartz-4-Bezieher sich selbst um Arbeit bemühen muss.

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