1-Euro-Job

1-Euro-Jobs

Offiziell heißen die 1-Euro-Jobs Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung. Sie werden auch als Zusatzjobs betitelt.

1-Euro-Jobs müssen wettbewerbsneutral, zusätzlich und im öffentlichen Interesse sein. Angeboten werden dürfen sie in der Regel nur von gemeinnützigen Organisationen.

Die 1-Euro-Jobs begründen kein Arbeitsverhältnis im Rechtssinne. Der tätige Hartz-4-Bezieher erhält zusätzlich zu den Hartz-4-Leistungen 1 bis 2 Euro pro Stunde. Es handelt sich dabei um eine Aufwandsentschädigung, nicht um eine Arbeitsvergütung. Gezahlt wird nur für die tatsächlich absolvierten Arbeitsstunden, bei Urlaub, Krankheit oder an Feiertagen gibt es kein Geld.
Die grundsätzlichen Pflichten, insbesondere die der Arbeitssuche, bleiben für den Hartz-4-Bezieher im 1-Euro-Job bestehen. Allerdings sollen die Anforderungen an die Arbeitssuche niedriger sein.

Ein 1-Euro-Job darf nur dann angeboten werden, wenn

– er zusätzlich und wettbewerbsneutral ist,

– die Vermittlungschancen des Hartz-4-Beziehers verbessert werden,

– reguläre Arbeitsplätze nicht verdrängt werden.

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